Konzert
Das intensivste Konzert bietet der Countertenor Bernhard Landauer am Karfreitag in der Marienkirche. Landauer scheint wie ein Medium Scelsis "Three Latin Prayers" zur Hörbarkeit zu verhelfen, in einer Art, die heilsamer, intensiver und schöner kaum sein kann!
Kronen-Zeitung
Vorbildlich gelang Landauer in jedem Moment seines meisterlichen Vortrags
die Diktion des Textes, unglaublich genau sitzt die herrlich weiche, sich
leicht und unverkrampft aufschwingende, dabei in den tiefen Registern
bemerkenswert präsente Stimme, fast ein Wunder möchte ich die jederzeit
präzise Intonation nennen...
Salzburger Nachrichten
...ertönte von der Empore die glasklare Countertenor-Stimme von Bernhard
Landauer. Mit schier ätherischer Anmut intonierte er Ave Maria, Pater Noster
und – ein himmlisch schönes, zur tönenden Kuppel geformtes – Alleluja von
Giacinto Scelsi, dass der Kirchenraum schier zu schweben anfing.
Salzburger Nachrichten
Allen voran der Altist Bernhard Landauer,
der die zarten Töne mit berückender Schönheit singt, ohne dass die derberen
Momente darüber zu kurz kommen würden: Sein finaler Travestie-Auftritt als
scharfe "Maid" im lasziv-sinnlichen Tempus est iocundus ist tatsächlich
einmal, man mags kaum glauben ... komisch!
musikansich.de
Wieder bestachen die wunderbar biegsame, schlanke und doch nie manierierte,
dafür um eine deutliche Spur kerniger gewordene Stimme, exakte Deklamation
und klare Textverständlichkeit. Glaubhaft verkörpert Landauer den sich nach
Liebe verzehrenden Müllersburschen, der sein Geheimnis der Natur, dem Bach
anvertraut, gewissermaßen dem stetig fließenden Wasser des Lebens...
Salzburger Nachrichten
Countertenor Bernhard Landauer ließ das im Original einer Knabenstimme
zugedachte Solo noch dazu so rein, so makellos klingen, dass man eine
Offenbarung melden muss.
Wiener Zeitung
Oper
Bernhard Landauers kraftvoller Countertenor ist als Carmelo eine komödiantische Sensation.
Financial Times
Die zweite Besetzung eines Mannes mit einem Altisten, des kindlichen -
wenngleich frauenlüsternen - jüngeren Bruders von Cleopatra, Tolomeo, ist
einfach ein theatralischer Geniestreich und für jeden Operngenießer eine
Delikatesse: Der Österreicher Bernhard Landauer – schmächtig,
bleichgesichtig, fies – erfüllt alle Facetten dieses zwielichtigen
Jüngelchens mit schauerlicher Perfektion.
Westfälische Nachrichten
Die Besetzung trifft die Figuren und den "Ton" genau: Besonders Bernhard
Landauer als Oberon brilliert sowohl sängerisch als auch im Spiel.
Kronen-Zeitung
Oberon ist mit der großen, überschlanken Erscheinung und dem glasklaren
Countertenor Bernhard Landauers fast unkörperlich phantastisch besetzt.
Tiroler Tageszeitung
CDs/DVDs
Herr Landauer ist absolut der allerfeinste Countertenor, den ich je gehört
habe. Seine Stimme ist gänzlich nahtlos, jeder Ton in seinem Stimmbereich,
vom Tiefsten bis zum Höchsten, ist von idealem Gewicht und Klang. Seine
makellose Interpretation von Axe Phebus aureo ist eine "Tour de Force" der
musikalischen Geschichten-Erzählung", ein Genuss von Kontrasten und farbiger
Szenenausdeutung.
musicweb.uk.net
... gehört zu den besten seines Faches; seine Interpretation der Arie "Sed
signifer" im Offertorium des Requiems ist einer der lyrischen Höhepunkte der
Aufnahme.
Musikland Tirol
Am beeindruckendsten an dieser Aufnahme ist die Natürlichkeit und die
Klarheit, mit welcher zumal der Countertenor Bernhard Landauer an die, trotz
ihrer teilweise hochvirtuosen Mehrstimmigkeit, eminent gefühlsstarke Musik
herangeht.
KLASSIK heute
Bernhard Landauer fasziniert mit seinem klaren, androgyn-schwebend wirkenden
Altus, der scheinbar mühelos auch die hohen Tonlagen meistert.
FonoForum
Seine Stimme ist unvergesslich, verführerisch und frei von voraussagbarem
und 'preziösem' Manierismus wie man ihn bei allzuvielen Countertenören
findet, die ich bis jetzt auf Aufnahmen hörte.
American Record Guide